Yam Yam :)

Hallo zusammen!

Es gibt Dinge, die ziehen sich durch mein Leben wie eine Konstante – wie eine schöne, warme, duftende, wohlschmeckende Konstante, die langsam auf einem knusprigen Pizzaboden dahinschmilzt und… Ich merke leider gerade, dass es eine furchtbar schlechte Idee war, einen Blogeintrag über das Thema Essen zu schreiben, wenn ich dabei so richtig Hunger habe. Bevor meine Selbstdisziplin noch völlig mit mir durchgeht, erzähle ich euch lieber von unserem Mädelsabend neulich, bei dem sich auch alles – wie ihr euch bestimmt schon denken könnt – um das Thema „Essen“ gedreht hat.

Ich muss an dieser Stelle zugeben: Ich bin keine geborene Meisterköchin. Aber trotzdem liebe ich es, zu kochen – und vor allem auch: Andere Leute zu bekochen. Unter meinen Ambitionen als Hobbyköchin musste jahrelang schon meine Familie leiden. Und jetzt, wo ich hier schon einige nette Leute kennengelernt habe, dachte ich mir, ich bekoche mal die Mädels aus meinem Studiengang.

Gesagt, getan! Die Zutaten waren schnell besorgt und ich musste mich zwingen, dieses Mal keine exotischen neuen Rezepte auszuprobieren. Stattdessen gab es ein einfaches Rezept für Pasta. Bei Nudeln mit Tomatensoße kann ja nicht so viel schief gehen, dachte ich mir…

Naja… Es stellte sich dann leider heraus, dass bei so was mehr schief gehen kann als man glaubt. Ich schiebe die Schuld für die meisten unserer ‚Unfälle‘ jetzt einfach mal auf meine winzig kleine WG-Küche, in der man nicht wirklich zu zehnt kochen kann. Ständig läuft man Gefahr, sich gegenseitig aus Versehen Messer in den Rücken zu rammen oder jemanden mit heißer Tomatensoße zu überschütten. Ich kann euch sagen, das macht das Ganze nicht unbedingt zu einem entspannten Erlebnis.

Gut –  und ich habe vergessen, Gewürze zu kaufen. Geschmacklich war unsere Pasta dann doch ein bisschen einseitig. Aber man glaubt gar nicht, was man mit einer pervers großen Menge Olivenöl noch alles an Geschmack aus so einer Tomatensoße herausholen kann.

Wir hatten dann noch einen superlustigen Abend (der Rotwein hat auch einiges dazu beigetragen ;)), aber dieses Erlebnis hat mir danach die Lust aufs Selber-Kochen erstmal für ein paar Tage richtig vermiest. Zumal der Italiener bei mir ums Eck richtig gute Pizzen hat, wie ich festgestellt habe.

Mittlerweile habe ich allerdings eingesehen, dass meine finanziellen Mittel bei weitem nicht ausreichen, um zum Stammgast in der Mensa oder bei Luigi zu werden. Daher wollte ich die letzten Tage dem Selber-Kochen nochmal eine Chance geben und habe einige tolle Rezepte gefunden, die so einfach sind, dass sogar ich sie nachkochen kann. Und die zudem auch noch superlecker sind.

Meine persönlichen Highlights findet ihr unter „Meine Rezepte“.

Ihr Lieben, bei dem ganzen Schreiben übers Essen habe ich jetzt auch tierisch Hunger bekommen. Ich glaube, ich werde mir jetzt mal eine Riesenportion Pasta gönnen.

Eine Sache fällt mir aber gerade noch ein: Wo ich mich jetzt so eingehend mit dem Thema Essen & Kochen beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass ich, seitdem ich mit dem Studieren angefangen habe, teilweise schon ganz merkwürdige Essgewohnheiten entwickelt habe. Vorgestern kam ich nachts vom Feiern nach Hause und hatte plötzlich unwiderstehliche Lust auf mit Cocktailsoße und Käse überbackenen Toast. Glücklicherweise fand sich das alles noch im Kühlschrank, weswegen ich dann 10 Minuten später fröhlich futternd vor einem ganzen(!) Blech Käsetoasts in unserer Küche saß. Es ist nichts übrig geblieben. Traurig oder? Ich glaube, das kommt auch so ein bisschen von der Freiheit, die man jetzt als Student hat. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, hätte ich mir nicht vorstellen können, mir mitten in der Nacht noch ein ganzes Blech Käsetoasts reinziehen zu können, ohne dass meine Mutter plötzlich verschlafen in der Küche steht und mich kopfschüttelnd für verrückt erklärt!

Ich hoffe, ich bin hier nicht allein mit meinen komischen Gelüsten ;). Wie geht es euch? Habt ihr in eurem Studi-Alltag auch schon so seltsame Essgewohnheiten entwickelt?

Ich freue mich über eure Meinung dazu. Und wenn ihr Lust bekommen habt, meine Lieblingsrezepte auszuprobieren, dann lasst mich doch wissen, ob es euch genauso gut wie mir geschmeckt hat! Oder habt ihr vielleicht auch streng gehütete Lieblingsrezepte, die ihr mit mir teilen möchtet? 😉

Ich freue mich auf eure Kommentare und Likes!

Und denkt immer daran: Ein bisschen was von mir steckt in jedem/r von euch!

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