Rom – quanto sei bella!

RomaHallo zusammen!

Im Sommer war ich mal wieder in der schönsten Stadt Italiens –ROMA.

Als ich letztes Jahr das erste Mal dort war habe ich mich gleich unsterblich in diese Stadt verliebt und als mir meine Freundin nun angeboten hat, bei ihr zu übernachten, hab ich natürlich nicht lange gezögert.

Geflogen bin ich beide Male ab Frankfurt mit einer gewissen deutschen Fluggesellschaft nach Roma Fiumicino. Man ist super schnell in bella Italia, denn die Flugzeit beträgt nur ca. 2 Stunden, also starten, essen, trinken, landen, da! Der Flughafen liegt etwas außerhalb, deswegen habe ich ein Sammeltaxi in die Stadt genommen. Es hat mich 20€ gekostet und ich wurde direkt vor der Tür abgesetzt. Das letzte Mal habe ich den Shuttle-Zug zum Hauptbahnhof Roms genommen, Roma Termini, der hat aber auch 12€ gekostet also kein wirklich großer Unterschied, vor allem wenn man dann noch ein Ticket für den Bus oder die U-Bahn kaufen muss um zur Unterkunft zu kommen.

Schon als ich aus dem Taxi steige und die römische Luft einatme, bin ich ganz excited, denn die Wohnung meiner Freundin ist direkt an der Piazza Navona – zentraler geht’s nicht mehr. Wir sind gleich erst mal eine Runde durch das nächtliche Rom gelaufen und haben uns einen leckeren Cocktail to go auf dem Campo de’Fiori gekauft, auf dem um 2.00Uhr an einem Donnerstag noch ordentlich was los war. Ach, wie ich es liebe mit einem leckeren Getränk in der Hand die Leute zu beobachten!!

cappuccinoAm nächsten Morgen geht mein erster Weg in die kleine Bar nebenan, an der Piazza dei Coronari, zum Frühstücken: un cornetto e un cappuccino. Kleiner Tipp: wenn ihr euch hinsetzt – al tavolo – zahlt ihr mehr als wenn ihr am Tresen steht – al banco. Ist für uns Deutsche etwas ungewohnt, aber ich steh drauf;) Nach der Koffeininjektion bin ich fit für einen wunderschönen Sightseeing-Tag und mische mich unter die Touris. Über den ponte Sant’Angelo geht’s an der Engelskirche vorbei direkt zum Vatikan. Den darf man natürlich nicht verpassen wenn man schon mal in Rom ist. Die Kirche ist einfach unglaublich beeindruckend und ich bekomme schnell ne Genickstarre vom ständigen Hochschauen, denn als Detailfreak will ich nichts verpassen;) An diesem Tag gehe ich nicht auf die Kuppel des Petersdoms, aber wer einen tollen Ausblick über Rom haben möchte, sollte auch diese Erfahrung nicht verpassen. Hierfür muss man jedoch extra zahlen. Ich war letztes Mal oben: amazing! Der Ausblick ist super und es hat sich echt gelohnt, oben gewesen zu sein! Wer jedoch enge Räume ähnlich gerne mag wie ich, für den ist der Auf- und Abstieg kein Feuerwerk der Gefühle, denn die Treppe da hoch ist echt super eng und für große Menschen wird’s auch eng. Ein nächstes Mal auf der Kuppel wird es für mich daher nicht geben, das habe ich mir geschworen als ich schweißgebadet wieder unten bin.

naturaIch verlasse den Stadtstaat wieder und steuere den Park der Villa Borghese an, um mich ein bisschen auszuruhen. Die Stadt tagsüber kann doch ganz schön laut und crowdy sein, da lässt es sich im Park ganz schön entspannen. Hunger habe ich irgendwie gar nicht dolle, deswegen hab ich mir unterwegs einfach ein tramezzino gekauft. Die „Sandwiches“ gibt’s eigentlich in jeder Bar mit allen möglichen Zutaten belegt, ich habe mich für Thunfisch und Ei entschieden, yamyam.

fontana di treviNach ner Stunde Mittagspause geht’s weiter. Da ich total Lust auf ein Eis bekommen habe, ist das Pantheon mein Ziel. Da gibt’s um die Ecke meine absolute Lieblingseisdiele, denn noch nirgends habe ich so viel Auswahl gesehen wie dort. Also los zum gelato: Vorbei geht’s an der spanischen Treppe und dem Trevibrunnen über die via del corso zum Pantheon. spanische TreppeWenn ich das Pantheon allein schon sehe, steigt meine Vorfreude auf das Eis ins Unermessliche. Die Eisdiele Gelateria della Palma ist in der Via della Maddalena 19/23, das ist an der Ecke zur Via delle coppelle. Ich hab grad mal nach dem Internetauftritt gesucht (http://www.dellapalma.it), in dem mit „mehr als 150 Geschmacksrichtungen“ geworben wird. Das kann ich nur bestätigen. Wenn ich dort rein komme, denk ich nur – I’m in heaven, und zwar im Eishimmel. Alleine um mich zu entscheiden dauert es mindestens 10 Minuten, bis ich die ganzen Eissorten erst mal gecheckt habe und dann muss ich mich ja auch noch entscheiden, denn mehr als 3 Geschmäcker auf einmal wären dann doch etwas dekadent und a way too much. Gaaanz wichtig wenn ihr da seid: Erst entscheiden, ob ihr ein kleines, mittleres oder großes Eis haben wollt, dann an der Kasse zahlen und mit dem Kassenzettel dann zur Eistheke, sonst steht ihr wie ich am Anfang zweimal unnötig in der Schlange. In Italien wird nicht nach Kugeln bezahlt, sondern eben nach der Größe des Eises insgesamt und die verschiedenen Geschmäcker werden dann aufeinander gestapelt. Da ich alle Geschmäcker mal probieren möchte und jedes Mal nur 3 Geschmäcker nehme, „muss“ ich noch … äh…oft her kommen So, nachdem ich die tägliche Ration an Glückshormonen in Form von Eis zu mir genommen habe, geht’s zurück in die Wohnung, um sich zum Ausgehen aufzuhübschen. Die Abendplanung sieht vor, ins Viertel Trastevere Essen zu gehen. Dort gibt es sehr viele und preisgünstige Möglichkeiten, lecker happa happa zu machen. Besonders abends ist das Viertel sehr pulsierend.

Unterwegs mach ich noch kurz Halt in einer der vielen römischen Bars, um einen aperitivo zu genießen, da darf der Spritz all’Aperol natürlich nicht fehlen.

Zum Abendessen steuer ich die Pizzeria ai Marmi an. Das Ambiente ist etwas speziell, aber die Pizza ein Traum und meine Vorspeise, fior di zucca fritto – frittierte Zucchiniblüten – ein echter Gaumenschmaus. Nachdem ich mir meinen Bauch vollgeschlagen habe, schlender ich zum Tiberufer an der Isola Tiberina. Dort gefällt es mir besonders gut. An dem Tiberufer und auf der Insel selbst sind viele Stände, an denen man sich Cocktails und andere leckere Köstlichkeiten holen kann. Wie ich erfahre, ist dies nur in den Sommermonaten so. Hier schmecken die eins, zwei, drei, vielen Getränke doppelt so gut wie wenn man nicht am Wasser wäre. Nach einem vollgepackten Tag mach ich mich auf den Heimweg durch das nächtliche Rom, das unglaublich pulsiert und voller Lebendfreude ist. Zufrieden und mit einem Lächeln auf den Lippen schlafe ich sofort ein.

mare

Am nächsten Tag will ich es ein wenig ruhiger angehn lassen und entscheide mich für einen Strandtag. Ich wollte schon letztes Mal zum Meer, habe es aber leider zeitlich nicht mehr geschafft, deswegen freue ich mich jetzt umso mehr, zum Strand zu fahren und die Seele baumeln zu lassen. Lido di Ostia ist ca 30 km von Rom entfernt und mit der Bahn gut zu erreichen. Dort lass’ ich es mir richtig gut gehen, ausgestattet mit Zeitschriften und natürlich meiner Sonnenbrille. Dort habe ich mir dann noch mein absolutes Lieblingsgericht gegönnt: Spaghetti alle vongole – Spaghetti mit Venusmuscheln – mit einem leckeren Weißwein, soooo good!

spaghetti alle vongole lido

Am Abend geht’s wieder mit der Bahn zurück und den letzten Abend lasse ich ruhig mit meiner Freundin in der Wohnung ausklingen, da mein Flieger am nächsten Tag schon früh zurückgeht.

Die Tage waren voller Eindrücke und ich verlasse die Stadt mit der Gewissheit, dass es nicht das letzte Mal sein wird, dass ich dort war, denn es gibt noch sooo viel zu entdecken.

Wart ihr auch schon mal in Rom? Habt ihr Tipps für meine nächste Romreise?

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