Katerstimmung? Von wegen!!

yulia kneipentourHallo zusammen!

Waaaahhhhnsinn ihr Lieben,

was für ein Abend neulich! Hatte ich euch von der Kennenlern-Kneipentour erzählt, die die Fachschaft für alle Erstsemestler organisiert hat? Naja, das war auf  jeden Fall letztens und ich war auch schon mega gespannt darauf, endlich alle Leute kennenzulernen, denen ich an meiner Uni wahrscheinlich jeden Tag über  den Weg laufen werde. Aber dass es dann so lustig werden sollte, hätte ich nicht gedacht.

Um 20 Uhr ging’s los: Treffpunkt vor der Uni. Ich bin natürlich wie immer viiiiiiiiel zu spät dran, und als ich dann endlich – etwas abgehetzt – dort ankomme, hat  sich schon eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Erstis versammelt. Einige haben sich praktischerweise schon ihr erstes Bier von daheim mitgenommen  und sind bereits richtig in Feierlaune. Andere stehen eher ein bisschen verunsichert am Rand der Gruppe und warten darauf, dass es los geht. Was dann auch  bald der Fall ist: Zwei nette Mädels von der Fachschaft, die sich als Kerstin und Melli vorstellen, versuchen sich in der riesigen Meute Gehör zu verschaffen und  nehmen uns dann auch gleich mit in die erste Kneipe mit dem klangvollen Namen „Kellerloch“.

Die Kneipe macht ihrem Namen alle Ehre: Es ist dunkel und auch ein bisschen miefig. Die Getränkekarte besticht durch eine riesige Auswahl: Von Bier bis hin zu  Schnaps und zurück zu Bier ist hier alles zu haben. Ich entscheide mich also für das Bier mit dem normalsten Namen und hoffe inständig, dass diese Stadt  partytechnisch noch mehr zu bieten hat als diese gammlige Eckkneipe. Während ich noch überlege, ob ich nicht doch lieber in Berlin hätte studieren sollen,  merke ich, dass ich wohl gedanklich etwas abgedriftet sein muss. Denn ich bin schon mittendrin in einer Unterhaltung mit dem Typen neben mir, der mich gerade mit den Problemen bei seiner Stundenplanerstellung volltextet. „Ja, du, äh,…“ Ich will nicht unfreundlich sein, aber… „am Besten, du fragst da mal die von der Fachschaft. Die haben da bestimmt mehr Ahnung als ich.“ Puh, nochmal gut davon gekommen! Ich klinke mich in andere Gespräche ein, doch Probleme mit dem Stundenplan, mit irgendwelchen Leistungspunkten und der Seminarwahl scheinen DAS Thema des Abends zu sein! Uff, was soll das denn bitte? Ich dachte, wir wollten heute Abend mal Spaß haben, den ganzen Unikram ausblenden und nette Leute kennenlernen? Doch andererseits: Vielleicht gibt es ja auch noch kein anderes Thema, über das man sich unterhalten kann – und so nimmt man dann eben den praktischen Weg über das einzig Verbindende, das wir im Moment haben: Das gemeinsame Dasein als „Ersti“ und die dazugehörige Verunsicherung.

Nach dem ersten gemeinsamen Bier wird die Stimmung dann aber doch lockerer und es kommt fast schon so etwas wie Partystimmung auf. Ab in die nächste Bar!

Und die ist glücklicherweise genau mein Ding! Im Hintergrund läuft Salsa-Musik, es gibt Cocktails en masse und ne Menge süßer Jungs. Vielleicht war die Entscheidung, hier zu studieren, doch nicht so verkehrt 😉 Langsam lerne ich auch die ersten Leute aus meinem Studiengang näher kennen – und mit den meisten bin ich total auf einer Wellenlänge. Jetzt kann das erste Semester kommen!

Alles in allem war es dann noch ein richtig lustiger Abend und ich bin echt froh, dass ich mir das nicht habe entgehen lassen!

Jetzt muss ich mich nur noch um meinen Kater von gestern kümmern 😉

Habt ihr vielleicht ein paar Tipps, um aus meinem Kater wieder ein schnurrendes Kätzchen zu machen?

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